Grolmische Bürokratie, besonders tiefe Keller und die Frage „Wo wohnt denn jetzt der Magier?“
So kann das enden. Man steigt bei Grolmens in Bergwerk ein und fragt sich – ganz dungeonkundig – wo wohnt denn nun der fiese Magier? Hat er ein Luxuszimmer? Wohnt er nahe am Labor? Wo ist das eigentlich? Und warum sind alle hier so aufgeregt? Zum Glück trug keiner eine Maske. Und Stroh lag auch nirgends rum. Dafür stellte sich das Grolmenbergwerk als aventurisches Pendant zu einem Sweatshop heraus. Und die Grolmensippe als bürokratisch. Während nämlich ab ganz tief im Bergwerk alles aus Ruder lief waren Grolmens damit beschäftigt über die korrekten Kanäle den Sippenchef zu informieren. Die Helden verfolgten zunächst zwei sehr aufgeregte Grolme, welche mit dem mechanischen Minenaufzug in den Bewohnerteil der Höhlen zukehrten nur um festzustellen, dass eben jene sich von Station zu Station vorarbeiteten, immer weiter die Amtsleiter erklimmend und immer eine neuen, etwas wichtiger wirkenden Grolm im Schlepptau. Irgendwann zumindest eines klar: der Gesuchte wohnt a) nicht „oben“ und b) war „unten“ irgendetwas im argen.
Also ab in den Aufzug und schnell den Schacht gefunden, welcher vom Grubendämon nicht mehr abgeacktert wird und rein da.
Die Helden haben es dann tatsächlich geschafft den schnellsten Weg ins Testgebiet zu finden…Sie tappen also völlig ahnungslos im absolut Dunklen.
PS: Der Orginaldungeon aus „Knochenblei und schwarzes Blut“ ist wirklich großartig. Dort wohnt wirklich der Dschinn noch neben fiesen Spinnenmonstern, Mumien und pilzverseuchten Sporenzombies. Ein Traum. Ich hab ihn für meine Zwecke einfach komplett unters Grolmenbergwerk verlegt.
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